Bogenschießen – die wichtigsten Regeln


Außer der Sicherheit der eigenen Person und die der Anderen gibt es auch Regeln, welche auf Höflichkeit, Respekt oder schlicht aus Naturschutzgründen mit etabliert werden.


Die Sicherheit

Die Aufmerksamkeit für sich und Andere ist das oberste Gesetz. Es gibt immer Neuankömmlinge, Kinder, Tiere oder Neugierige welche ununterbrochen beobachtet werden müssen. Geschossen wird nur, wenn rund um das Ziel jegliche Gefährdung ausgeschlossen ist. Es wird auch nur ein Pfeil aus dem Köcher gezogen und auf die Sehne gespannt. Alle anderen Pfeile bleiben im Köcher. Der abgeschossene Pfeil wird nach dem Schuss auf Beschädigungen untersucht, da er sonst selbst wiederum zum Verletzungsrisiko wird. Zudem wird der Parcours ausschließlich immer nur bis zur nächsten Scheibennummer begangen. Alkohol, vor und während des Bogenschießens ist ein absolutes Tabu, da es als Rauschmittel ein Sicherheitsrisiko darstellt.


Funktionäre

Hierzu zählen der Organisator, der Gruppenkapitän, der Puller, die Gruppe im ganzen und der Schütze selbst. Sie gehören zum Wettkampf wie der Pfeil zum Bogen. Jeder hat seine spezifisch Aufgabe. Sei es betreffend der Sicherheit, der Beachtung der Regeln, der Wertigkeit, der Kontrolle oder das Pfeilsuchen.


Ausrüstung

Sehne und Bogen sollten vor dem Spannen geprüft werden und vor mechanischen und klimatischen Einflüssen geschützt werden. Es wird nur mit den Pfeilen geschossen, die zum Bogen gehören. Fremdes Eigentum wird nur benutzt, wenn der Besitzer einverstanden ist und nur wenn es die Situation so will. Der Köcher enthält die angegebene Anzahl an Pfeilen. Das Ziehen der Pfeile geschieht in gerader Linie des Pfeiles (evtl. bei aufgeschraubten Spitzen etwas nach rechts drehen).